Weihnachten steht vor der Tür.

 

Aber Weihnachten ist anders: 
Weihnachten kommt von selbst herein.

Durch den Briefschlitz. In Form von bunten Hochglanz-Prospekten, die uns sagen, was Weihnachten nicht mehr Weihnachten, sondern X-Mas heißt. Also muss der Weihnachtsmann dann entsprechend der X-Man sein.

Die Kick-Off-Veranstaltung, die früher noch „Advent“ hieß, liegt hinter uns - die Santa-Claus-Road-Show in Rot läuft.

Volle Geschäfte, hektisches Gedränge auf den Straßen und jede Menge unerledigte Besorgungen zeigen deutlich:

"Ja, es weihnachtet sehr... und - alle Jahre wieder - so viel zu tun! Auf einmal steht die zur Verfügung stehende Zeit in einem äußerst ungünstigen Verhältnis zu den noch zu erledigenden Aufgaben…

 

" Lasst Euch bitte nicht aus der Ruhe bringen! Denn jedes Jahr werden wir vom Weihnachtsfest überrascht und reagieren mit hektischem Aktionismus. Wir verschwenden scheinbar kostbare Zeit zum Basteln von Strohsternen, die man später gut und gerne auch als Zahnstocher auf den Festtagstisch stellen könnte. Wir ärgern uns über das Gerippe von einem Weihnachtsbaum und dazu hören wir in unserem Innersten Loriots Opa Hoppenstedt schreien: "Früher war mehr Lametta!" Ach ja - und wo war noch mal die Christbaumspitze? Eine bohrende Frage jagt die nächste. Und sie bringen uns allmählich um den Verstand:

 

Halten die eigenen Geschenke dem Vergleich mit denen des Nachbarn stand, oder hätte man Vati außer einer Flasche Wein auch noch eine Ölplattform in Norwegen schenken sollen? Ist das dem Thronfolger zugedachte Präsent bildend und erzieherisch wertvoll? Oder will der Dreikäsehoch ums Verrecken gar kein pädagogisches Spielzeug?

Die Oma meint eh: "Der Junge hat eben ein instinktives Misstrauen dagegen, dass er beim Spielen was lernen muss - ohne dass er's merkt.“ Na ja , egal wie es kommt ...

Oh du fröhliche .. Weihnachtszeit …

Ihr Morlo Team wünscht Ihnen ein frohes, schönes und besinnliches Weihnachtsfest sowie einen guten Rutsch in ein spannendes und erfolgreiches, neues Jahr 2018! 

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